Ruhe und Gelassenheit seit 1974
Über Uns
Ihre (neue) Gastgeberin
Viele Jahre lang führte die Familie Keydel die Pension mit großer Hingabe. Ich, Marlen May, habe es mir seit Oktober 2025 zur Aufgabe gemacht, diesen besonderen Ort zu bewahren und mit neuem Leben zu füllen.
Als Gastgeberin lege ich großen Wert auf eine familiäre Atmosphäre, persönliche Gespräche und gemeinsame Zeit, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Unsere Geschichte

1974/75
Urlauber gibt es seit Ende der 40-iger Jahre. Man nannte sie „Sommerfrischler“. In jedem Wohnhaus gab es 1 Zimmer für Urlauber und Arbeiter. Doch die Zimmer waren rar. Anfang der 70er Jahre kam die Anfrage von „Der Freie deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB)“ an Bauernhöfen und Dreiseitenhöfen nach Zimmer für FDGB-Urlauber.
In den Jahren 1974 und 1975 bauten Reinhard und Karin Keydel den hinteren Heuboden und einen Teil des Wohngebäudes aus. Es entstanden die ersten vier Zimmer. Die zwei linken Zimmer teilten sich ein kleines Bad, die 2 anderen Zimmer hatten eigene Bäder.
Die ersten FDGB-Urlauber bezogen 1976 diese Räumlichkeiten. Für die Verpflegung war jedoch das Jägerheim, welches zu den Vertragshäusern der FGDB gehörte, zuständig.
1990
Nach der Wende 1989 verlor der FDGB seine Bedeutung und die Zahl der FDGB-Urlauber brach ein. Karin und Reinhard Keydel stellten die Vermietung auf privat um.
Aber die Nachfrage nach Zimmervermietungen riss nicht ab. Zu dieser Zeit gab es nicht genügend Hotels. Deshalb baute Familie Keydel die erste Ferienwohnung unter die bereits bestehenden Zimmer.
1994
Im Jahr 1994 folgte ein weiterer Umbau. Zwei der vier Doppelzimmer wurden in eine Ferienwohnung umgebaut. Die anderen beiden Doppelzimmer wurden in diesem Zuge renoviert.

1999
Bei so viel Vermietungen stieg natürlich auch die Nachfrage nach dem Frühstücksangebot. Also bauten sie 1999 die Weinstube. Sie wurde zum ersten Mal zum Feiern im Jahr 2000 an Urlauber vermietet.
Der ehemalige Pferdestall musste weichen. Es entstand eine kleine Wäscherei, ein Lager, ein Weinverkauf und ein kleines Büro. Der ehemalige Schweinestall diente als Weinlager.
2001
2001 war das Seitengebäude an der Reihe. Zu Kriegszeiten diente es schon als Flüchtlingsunterkunft. Später nutzte die Familie die obere Etage als Getreidespeicher und Heuboden, unten befand sich die Werkstatt, in der Mitte der Pferdestall und hinten der Schweinestall.
Zuerst wurde ein Teil des Getreidespeichers zu einer Ferienwohnung und einem Doppelzimmer ausgebaut. Später die zweite Hälfte zu den 2 Apartments.

2023
Ende 2023 hatte Reinhard Keydel die Idee einer Gemeinschaftsküche für die Gäste und setzte diese noch um.
Geschichte unseres Weinbergs
1988
1 Hektar Land Richtung Elbe. Vor 1988 war es nur ein Feld, das von der Familie Keydel bewirtschaftet wurde. 1988 bebaute die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) in der DDR einen Teil mit Weinreben.
1993
Nach der Wende kam der Umbruch und Familie Keydel rebte 1993 den Rest der Fläche selbst auf. Reinhard und Karin Keydel bewirtschaften ihren Weinberg mit viel Liebe selbst. Die Trauben brachten sie zum Weingut Jan Ulrich und erhielten dafür ihre eigenen Flaschen Wein mit eigenem Etikett.
Im Juni 1993 hatten sie die Idee einer Terrasse inmitten der Weinreben und setzten diese in die Tat um, denn die Aussicht ist wunderschön.


2018
Ihren Weinberg verpachtete die Familie Keydel an das Weingut Jan Ulrich. Reinhard Keydel übernimmt noch heute die Maschinenarbeit, wie mulchen, spritzen und düngen.
